Sackkarre

 

Transportkarre Klappbare Sackkarre Treppen Sackkarre

 

Der Einsatz einer Sackkarre erweist sich vor allem beim Transport von schweren Dingen wie z.B. Getränkekisten oder Paketen als Erleichterung. Sackkarren besitzen in der Regel zwei Räder und eine Ladefläche im unteren Bereich des Transporters.

Sackkarren werden daher sowohl in der Industrie, als auch bei Dienstleistungen (z.B. Paketdienst) oder im privaten Bereich gebraucht. Sackkarren werden je nach Modell aus unterschiedlichen Materialen angefertigt. Zu den bekanntesten gehören sicherlich Edelstahl, Aluminium und Stahlrohr. Das verwendete Material hat auch Auswirkungen auf deren Gewicht und Tragelast. Eine Sackkarre aus Aluminium ist mit rund drei bis acht Kilo relativ leicht. Eine Sackkarre aus Stahlrohr ist hingegen erheblich schwerer, kann auch mehr Lastengewicht aufnehmen.

Um das Funktionsprinzip der Sackkarre zu verstehen, muss man ein wenig in die Welt der Mechanik abtauchen. Die Sackkarre nutzt nämlich ein sehr einfaches mechanisches Hebelgesetz. Wenn die Last aufgenommen wird, wirkt sich das Verhältnis von Kraftarm und Lastarm günstig für die Aufnahme der Last auf der Bodenplatte der Sackkarre aus. Sobald man mit der Karre in Bewegung kommt, spielt der sogenannte Hebelpunkt (teilt den Hebel in eine Lastseite und Kraftseite) eine sehr wichtige Rolle. Dieser liegt in der Radnabe und sorgt dafür, dass man die Sackkarre trotz der schweren Last gut bewegen kann. Vorraussetzung dafür ist, dass die Radnarbe fast mittig unter dem Lastenschwerpunkt (Ladefläche) installiert ist. Daher liegt die ganze Last liegt auf den Rädern. Damit die Last wirklich mittig draufliegt, muss man den Anstellwinkel der Sackkarre austarieren.

Die Preise für Sackkarren sind sehr unterschiedlich. Günstige Modelle gibt es bereits ab rund 20 Euro zu kaufen. In der Regel können diese Geräte bis zu 100 Kilo Last tragen. Teuere Sackkarren sind hingegen ab ca. 40 Euro erhältlich und können weitaus mehr Gewicht aufnehmen. So kostet eine Stahlrohrsackkarre mit rund 315 Kilo Tragelast rund 40 Euro. Sackkarren für rund 300 Euro schaffen sogar bis zu 500 Kilo.

Sackkarren zum zusammenklappen

Für der Privatgebrauch eignen sich vor allem sogenannte Klappsackkarren, die man schnell und einfach nach der Nutzung zusammenklappen und in der Abstellkammer bzw. der Garage abstellen kann. Sie sind in der Regel sehr günstig und jedem gut sortierten Baumarkt zu finden. Natürlich besteht immer das Problem, wie man eine Sackkarre die Treppe herauftransportiert. Daher gibt es auch spezielle Treppensackkarren mit denen das Treppensteigen keinerlei Hindernis mehr darstellt. Besonderes Merkmal ist hierbei sicherlich die sternenförmige Anordnung der Räder.

Bevor man sich eine solche Sackkarre kauft, sollte man auf jeden Fall auf die Gerätesicherheit achten und nur einen Transporter erwerben, der auch das Label „Geprüfte Sicherheit“ besitzt. Dieses zeigt an, dass die Sackkarre den Anforderungen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetz entspricht. Wenn man die Sackkarre nur gelegentlich benötigt, besteht z.B. bei Speditionen die Möglichkeit, sich solche auch auszuleihen.

Fazit: Mit einer Sackkarre kann man schwere Dinge, wie z.B. Getränkekisten, schnell zu Fuß von A nach B transportieren. Der Vorteil einer Sackkarre liegt sicherlich darin, dass der Lastenschwerpunkt direkt auf den Reifen liegt und somit eine erstklassige Hebelwirkung einsetzen kann. Dadurch merkt man gar nicht, dass man z.B. 200 Kilo Gewicht vor sich herschiebt. Günstige Sackkarren gibt es bereits für rund 20 Euro zu kaufen. Teurere Modelle können hingegen schon mal über 300 Euro kosten. Der Preis ist in der Regel von der Traglast und dem eingesetzten Material der Sackkarre abhängig. Sehr beliebt sind sicherlich Sackkarren aus Stahlrohr, Aluminium oder Edelstahl.